La Paloma

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La Paloma

  1. Hans Albers
  2. Comedian Harmonists
  3. Anton Karras
  4. Rosita Serrano
  5. Billy Vaughn and his Orchestra
  6. Freddy Quinn
  7. Richard Tauber
  8. Metropolitan Dance Orchestra
  9. Dean Martin
  10. Pianola aus Gründerzeitmuseum Mahlsdorf (Mech.Klavier)
  11. Berliner Leierkastenmann
  12. 1. Aufnahme – Edison Walzen Orchestra
  13. Charlie Parker
  14. Freddy Fender
  15. Los Emperadores (Mex.Language)
  16. Kapitän Heinrich Mücke (Helgoland) am Schifferklavier (nicht zu verwechseln mit „Hein Mück aus Bremerhaven“)
  17. Robertino
  18. Orchestrion aus dem Musikmuseum Kaldewey
  19. Harald Blaschke (Orgel) in der Kapelle am Schiffbauerdamm
  20. Mr. Acker Bilk
Artikelnummer: radi - 1107 Kategorie: Schlüsselwort:

Beschreibung


Das Lied La Paloma (spanisch: „Die Taube“) fliegt seit fast 150 Jahren von Mund zu Mund rund um die Welt. Mehr als 5000 verschiedene Aufnahmen sollen existieren, davon 518 allein in Deutschland.

Als die Komposition des Spaniers Sebastián de Yradier 1863 im Teatro Nacional de Mexico zum ersten Mal gesungen wurde, hörte auch Erzherzog Ferdinand Maximilian Joseph von Österreich zu, den die Franzosen kurz darauf zum Kaiser von Mexiko ausriefen. La Paloma wurde das Lieblingslied Maximilians. Und als die Mexikaner den ungeliebten Kaiser nach drei Jahren abgesetzt und erschossen hatten, wurde bei der Ausschiffung seines Sarges am Anlegesteg von Schloss Miramare bei Triest das Lied von der Taube gespielt. Die anwesenden Marineoffiziere beschlossen, dass La Paloma von nun an auf österreichischen Kriegsschiffen nie mehr erklingen solle. Diese Tradition wird angeblich noch heute von österreichischen Seglern eingehalten.


Von den vielen seit jener Zeit kursierenden Textfassungen hat sich in Deutschland der von Helmut Käutner 1943 für den Film „Große Freiheit Nr. 7“ geschriebene Text durchgesetzt – durch die einmaligen Interpretationen von Hans Albers und Freddy Quinn.

Aber auch in Wolfgang Petersens Film »Das Boot« erklingt La Paloma – gesungen von Rosita Serrano, der „Chilenischen Nachtigall“. Sie hatte das Lied 1940 in Deutschland aufgenommen und unter Fürsprache von Joseph Goebbels in der Rundfunksendung „Wunschkonzert für die Wehrmacht“ gesungen…

La Paloma ohe –
einmal wird es vorbei sein.
Einmal holt uns die See,
und das Meer gibt keinen von uns zurück.